Verantwortungsbewusstsein entwickeln

Autorität und Verantwortung
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Wenn du deinem Team die Befugnis gibst, wichtige Entscheidungen zu treffen, stärkt das Vertrauen, die Zufriedenheit und die Verantwortungsbewusstsein.

Mitglieder von High Performing Teams sind am zufriedensten, wenn sie das Gefühl haben, dass sie Einfluss auf das Ergebnis ihrer Arbeit haben. Um das zu erreichen, musst du den Unterschied zwischen Rechenschaftspflicht und Verantwortung verstehen und wissen, wie Autorität mit beiden zusammenhängt.

Rechenschaftspflicht ist eine externe Kraft.

Jemand sagt dir: “Du bist für diese Ergebnisse verantwortlich und ich werde dich für die Erreichung der Ziele zur Rechenschaft ziehen. Und wenn du sie erreichst, prima. Wenn du sie nicht erreichst, hat das Konsequenzen.”

Verantwortung bedeutet, dass wir als Einzelne für uns selbst verantwortlich sind.

Wir finden das in uns und sagen: “Das ist der Standard und ich werde dafür sorgen, dass ich dieses Ziel erreiche”. Um sicherzustellen, dass die Mitarbeiter diese Aufgaben zufriedenstellend erledigen können, musst du als Führungskraft ihnen Autorität verleihen.

Autorität ist die Befugnis, Entscheidungen zu treffen.

Autorität verlangt von dir, dass du delegierst und das Risiko akzeptierst, wenn jemand einen Fehler macht. Es stärkt die Mitarbeiter, wenn du ihnen Autorität gibst, und gibt ihnen das Gefühl: “Hey Chef, du vertraust mir. Du lässt mich diese Entscheidungen treffen und ich bin für die Ergebnisse verantwortlich.” Das führt zu Verantwortungsbewusstsein.

Es ist wirklich unfair, jemanden für ein Ergebnis verantwortlich zu machen, wenn wir ihm nicht die Autorität geben, das Ergebnis zu beeinflussen.

Ich war einmal verantwortlich dafür diesen für uns überlebenswichtigen Vertrag zu verhandeln. Ich bekam den Support und die Mitarbeiter, die ich benötigte und sollte loslegen. Mein Chef sagte zu mir: “Dieser Vertrag ist strategisch sehr wichtig für uns. Ohne Ihn werden wir als Firma nicht überleben. Deine Leistung wird daran gemessen werden, wie schnell und gut den Vertrag verhandelst. Was auch immer du tun musst, um das zu machen, du bist befugt, alle notwendigen Entscheidungen zu treffen.” Das Entscheidende daran war, dass mein Chef mir die Befugnis gab, diese Entscheidungen zu beeinflussen.

Letztendlich war ich in der Lage, die Verantwortung für das Ergebnis der Verhandlungen zu übernehmen. Diese liefen nicht immer optimal, aber noch wichtiger war, dass ich das Gefühl hatte, dass mein Chef mir vertraute. Ich hatte das Gefühl, dass ich das Ergebnis meiner Arbeit kontrollieren konnte, und ich habe bei diesen Verhandlungen wahrscheinlich härter gearbeitet als in meiner gesamten bisherigen Laufbahn, weil ich mich darauf freute und mir das Ergebnis wichtig war.

Wenn du also über deine Mitarbeitenden nachdenkst und darüber, wofür du sie in Bezug auf Kennzahlen und Leistung zur Verantwortung ziehst, musst du bereit sein, ihnen die Befugnis zu geben, die Entscheidungen zu treffen. Wenn du das nicht tust, ist es unfair, sie für das Ergebnis verantwortlich zu machen. Weil sie das Ergebnis nicht durch ihre Entscheidungen beeinflussen können und somit auch kein Verantwortungsbewusstsein entwickeln. Dieses Bewusstsein ist der Schlüssel zu ihrer Zufriedenheit mit ihrer Arbeit.

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Photo by Hunters Race on Unsplash

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Der Autor

Kai Boyd ist ausgebildete Führungskraft und zeigt Unternehmern und Einzelkämpfern, wie sie ihre Führung verbessern können. Seit 1989 führt er Teams, Abteilungen, Bereiche und als Geschäftsführer auch Firmen für Konzerne, den Mittelstand und Start-ups, darunter PricewaterhouseCoopers, die Deutsche Telekom, Telefonica, deal united, Twilio, weg.de und viele mehr. Er lebt mit seiner Familie derzeit in München, glaubt an tägliches Jogging am Morgen und schätzt gutes Essen in guter Gesellschaft.

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