Wie und warum du sinnvolle Teamregeln aufstellen solltest

Vereinbarungen im Team treffen
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„Der Chef mit seinen Teamregeln schon wieder“– ein Satz, den mit Sicherheit schon jede Führungskraft entweder gehört und innerlich verspürt hat, als sie Kompetenzen, Veränderungen oder Anweisungen an ihr Team weitergegeben hat. Tatsächlich gehören Regeln in einem Team genauso zu den entscheidenden Erfolgsfaktoren im Arbeitsprozess wie Motivation und Ideenreichtum. Regeln sind laut Definition aus bestimmten Regelmäßigkeiten abgeleitete, aus Erfahrungen und Erkenntnissen gewonnene, in Übereinkunft festgelegte und für einen bestimmten Bereich als verbindlich geltende Richtlinien. Wenn du dein Team mit einem neuen Projekt beauftragst, ist es nämlich wichtig, eine Struktur für jedes einzelne Teammitglied zu schaffen, in deren Rahmen es sich voll und ganz auf seine zugewiesene Aufgabe konzentrieren kann. 

Zu den funktionierenden Teamregeln gehören zum Beispiel:

  • Die Festlegung gemeinsamer Ziele:
    • Wenn deine Mitarbeiter ein gemeinsames Ziel visualisiert haben, arbeiten sie Hand in Hand zusammen, um diesen definierten Vorgaben zu erreichen. Das fördert den Teamgeist und schafft eine Verbindung.
  • Die Nutzung des Zugehörigkeitsgefühls:
    • Zusammen mit vereinten Kräften lassen sich große Dinge erreichen. Das Wir-Gefühl stärkt die Teammitglieder untereinander, motiviert und sorgt für eine sichere Ausgangslage. Natürlich findet untereinander auch eine regelmäßige Kommunikation statt und die Arbeit im Team fördert den Gedankenaustausch. 
  • Die Hilfsbereitschaft:
    • Die Regeln im Team inkludieren ebenfalls eine Hilfsbereitschaft untereinander. Wenn ein Teammitglied nicht vorankommt, droht das Scheitern des Gesamtprojektes für alle. Deswegen ist die fortwährende Unterstützung von jedem und für jeden ein Teil des Gesamtprozesses. Dadurch entstehen gleichzeitig eine Vertrauens- und Sicherheitsbasis.
  • Der Respekt und die Toleranz untereinander:
    • Jedes Teammitglied bringt seine speziellen Fähigkeiten und Talente im Team ein und ist deswegen wertvoll für die Erreichung der Ziele. Selbstverständlich haben Menschen verschiedene Charakterzüge, sind individuell und nutzen unterschiedliche Lösungsansätze. Die Zusammenarbeit kann nur gelingen, wenn du dafür sorgst, dass deine Teammitglieder untereinander offen für Anpassungen und Neuerungen sind. 
  • Die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen:
    • Die Regeln besagen, dass jeder im Team dazu bereit sei muss, für seine Arbeit und seinen zugeteilten Bereich Verantwortung zu übernehmen. Fehler passieren und müssen nachvollziehbar erkennbar und ausgewertet werden, um die Prozesse regelmäßig zu optimieren. Wer Verantwortung übernimmt, trägt maßgeblich zum Vorankommen des Teams bei.
  • Das Lob und die Wertschätzung:
    • Wenn kleine Zwischenziele erfolgreich umgesetzt worden sind, solltest du dein Team durch Lob und Wertschätzung motivieren. Neue Herausforderungen und Ziele fordern die Leistungsbereitschaft des gesamten Teams. Diese Leistungsbereitschaft entsteht durch Motivation und wirkt ansteckend auf alle Teammitglieder.

Fazit:

Regeln im Team sind also keineswegs als Bremse oder Einschränkung zu betrachten. Sie sorgen für das richtige Arbeitsklima und eine funktionierende Organisation für alle Mitwirkenden. Chaos und Unsicherheit führen in der Regel zur Demotivation, da keine Klarheit mehr herrscht und die Übersicht über Ziele und Erfolge verloren gehen. Die Teamregeln fördern eine harmonische Zusammenarbeit und vermitteln den Teammitgliedern Sicherheiten und Strukturen. Als Führungskraft kannst du mit deinen Kompetenzen dazu beitragen, für jedes Teammitglied den richtigen Aufgabenbereich zu schaffen und das Team so zusammenstellen, wie es optimal zusammenarbeiten kann. Deine Empathie und deine Erfahrung sind hier besonders wertvoll. Mit den Regeln im Team stellst du deinen Mitarbeitern also ein angenehmes und geordnetes Arbeitsumfeld zur Verfügung.

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Photo by Tingey Injury Law Firm on Unsplash

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Der Autor

Kai Boyd ist ausgebildete Führungskraft und zeigt Unternehmern und Einzelkämpfern, wie sie ihre Führung verbessern können. Seit 1989 führt er Teams, Abteilungen, Bereiche und als Geschäftsführer auch Firmen für Konzerne, den Mittelstand und Start-ups, darunter PricewaterhouseCoopers, die Deutsche Telekom, Telefonica, deal united, Twilio, weg.de und viele mehr. Er lebt mit seiner Familie derzeit in München, glaubt an tägliches Jogging am Morgen und schätzt gutes Essen in guter Gesellschaft.